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Im Rahmen der Reihe “Vorgestellt” werden in loser Reihenfolge religionswissenschaftliche (Forschungs)Projekte, Vereine und Institutionen thematisiert, wie zuletzt das Religionswissenschaftliche Forum re.form leipzig e.V.  Während dieses auf das außeruniversitäre Engagement von Religionswissenschaftlern zurückgeht, wurde mit dem DFG-Projekt “Der “Neue Atheismus” in der deutschen und US-amerikanischen Gegenwartskultur” ein religionswissenschaftliches universitäres Forschungsprojekt vorgestellt.

Mit diesem Blogpost, zurückgehend auf eine E-Mail an die religionswissenschaftliche Mailingliste Yggdrasil und in Absprache mit Prof. Dr. Dr. Manfred Hutter (Universität Bonn) wird es nun “hochschuliger”; kurz vorgestellt wird der

MA-Studiengang “Religionen und Kunst in den Kulturen Asiens” - angesiedelt an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms Universität (Bonn):

Das Bonner “Profil” des Studiengangs “Religionen und Kunst in den Kulturen Asiens” ermöglicht eine Spezialisierung und Kompetenz in Religionswissenschaft, die von der Religionsvielfalt Asiens und des Orients ausgeht.

Im ersten Studienjahr liegt das Hauptaugenmerk auf religionsgeschichtlichen Fragen, die durch die verpflichtende Kombination mit Lehrveranstaltungen zur islamischen, hinduistischen und buddhistisch-(süd)ostasiatischen Kunst sowie durch die Wahl einer orientalischen / asiatischen Sprache eine in anderen religionswissenschaftlichen Studiengängen in dieser Weise m.W. nicht vermittelte Profilbildung darstellen.

Weitere Module legen dann - aufbauend auf solchen religionshistorischen Grundlagen - den Schwerpunkt auf systematische Fragen der Religionswissenschaft, wobei der Fokus auf der Wechselwirkung zwischen Religionen und Gesellschaftsformen in Asien sowie der Präsenz asiatischer/orientalischer Religionen in Mitteleuropa liegt.

Derzeit ist der Studiengang noch durch niedrige Studiierendenzahlen ausgezeichnet, was auch eine intensive Betreuung der Studierenden ermöglicht.

Bewerbung

Eine Bewerbung für den MA-Studiengang “Religionen und Kunst in den Kulturen Asiens” ist noch bis zum 13. Juli 2009 möglich und sind nicht an die Abteilung für Religionswissenschaft, sondern an das Dekanat zu richten.

Informationen zu den Bewerbungsmodalitäten gibt es unter “Bewerbung um einen Master-Studienplatz, Antrag auf Zulassung zum Eignungsfeststellungsverfahren“.

InteressentInnen können sich wegen inhaltlicher Detailfragen auch an die Verantwortlichen des Studiengangs wenden: Kontaktdaten und weitere Informationen

Gastbeitrag vom Religionswissenschaftlichen Forum re.form leipzig e.V.
Logo reform leipzig. Religionswissenschaftliches Forum Leipzig
Das gemeinnützige Religionswissenschaftliche Forum re.form leipzig e.V. besteht seit 2002 und verfolgt das Ziel, wissenschaftlich fundierte Informationen zu Geschichte und Gegenwart der lokalen Religionsgemeinschaften der außer-akademischen Allgemeinheit zugänglich zu machen. Zu diesem Zweck tritt der Verein als Herausgeber eigener Publikationen auf, versteht sich aber auch als Ansprechpartner von Medien, Behörden und anderen öffentlichen Einrichtungen. Der Verein besteht aus (ehemaligen) Studierenden, Doktorand/-innen sowie Dozent/-innen des Religionswissenschaftlichen Instituts der Universität Leipzig und anderer akademischer Institutionen. Derzeit hat er 22 Mitglieder.
weiter lesen: Vorgestellt: Religionswissenschaftliches Forum re.form leipzig e.V

via Simone Heidbrink

Die Anmeldefrist für Bewerbungen zur diesjährigen Summer School “How Virtual is Reality?“, die vom 10.-19. Juli 2009 in Bremen stattfinden wird, verlängert!

Neuer Bewerbungsschluß ist der 7. Juni 2009!

Der Kurs richtet sich vor allem an Studierende, die sich für die Erforschung von und Forschung im Internet und Virtuellen Welten interessieren.

Als eine Kooperation der Universitäten Bremen, Oldenburg und der privaten Jacobs Universität (Bremen) widmet sich die Summer School der kulturwissenschaftlichen Relevanz neuer dreidimensionaler Online-Umgebungen wie “Second Life” oder “World of Warcraft” und nimmt dabei insbesondere ihre Signifikanz für die (post)mordne Kultur und das soziale Leben in den Blick. Hauptfokus sollen dabei die Themenfelder Religion(en) und Rituale bilden.

Die Teilnehmer werden von mehr als 10 internationalen Referenten (darunter u.a. Hans Kippenberg, Jan Schmidt, Christopher Helland, Greg Grieve) auf dem Gebiet interdisziplinärer theoretischer und methodischer Ansätze zum wissenschaftlichen Umgang mit den genannten Themenfeldern unterrichtet. Neue Medien werden dabei jedoch nicht nur Objekt der methodologischen,
theoretischen und praktischen Forschung sein, sondern auch als Plattform für akademischen Austausch und Lehre dienen. Nach Ende der Summer School werden alle Teilnehmer in der Lage sein, eigenständig Forschungsprojekte innerhalb “Virtueller Welten” zu planen und durchzuführen.

Weitere Informationen zur Summer School

Der Religionswissenschaftliche Medien- und Informationsdienst (REMID e.V.) in Marburg feiert in diesen Tagen sein 20jähriges Bestehen und begeht sein Jubiläum wird mit einem öffentlichen Festakt am 22. Mai sowie einer öffentlichen Fachtagung am 23. Mai zum Thema “Religion(en) und Medien – Das Verhältnis von Religionen zu ihren Inszenierungen”.

Logo 20 Jahre Remid

Anlässlich dieses Jubiläums ein Interview mit Steffen Rink, einem der Gründer von REMID und langjährigem Vorstandsmitglied.
weiter lesen: Wissenschaft und Öffentlichkeit verknüpfen - ein Interview mit Steffen Rink zum 20jährigen Jubiläum von REMID

Zu den Forschungsgegenständen der Religionswissenschaft gehört auch die Einordnung von aktuellen religiösen Phänomenen. So untersuchen die beiden Religionswissenschaftler Thomas Zenk und Ulf Plessentin in einem DFG-Projekt die gegenwärtigen Tendenzen atheistischer Religionskritik. Das Projekt ist am Lehrstuhl von Prof. Hartmut Zinser am Institut für Religionswissenschaft der FU Berlin angesiedelt.
weiter lesen: Vorgestellt: DFG Projekt “Der „Neue Atheismus“ in der deutschen und US-amerikanischen Gegenwartskultur”

via Savage Minds

Alan MacFarlance hat eine Liste mit Videointerviews bekannter Völkerkundler zusammengestellt: u.a. Mary Douglas, Meyer Fortes und Edmund Leach.

Zur kompletten Liste der Ethnologen-Interviews

Gastbeitrag von Konrad Boidol

Der Frage, warum sich Studienbeginner für das Fach Religionswissenschaft entscheiden, ist eine Gruppe Studierender der Leibniz-Universität Hannover unter der Leitung von Steffen Führding nachgegangen.

Buchcover Warum Religionswissenschaft?

Wissenschaftliche Untersuchungen über die Determinanten von Studienfachwahlen sind selten und im Bezug auf das stetig wachsende und beliebter werdende Fach Religionswissenschaft bisher noch nicht vorhanden. Dabei könnte die Erforschung der individuellen Beweggründe für die Wahl eines Studienfachs nicht nur bei der Gestaltung der Studiengänge helfen, und somit die Studienzufriedenheit erhöhen und Abbrecherquoten verringern, sondern im Bezug auf die Religionswissenschaft zusätzliche Anregungen zur internen Diskussion über die Identität des Faches liefern.
weiter lesen: Buchvorstellung: Warum Religionswissenschaft?

Heute stimmen die Berliner in einem Volkentscheid über die Zukunft des Religionsunterrichts in Berlin ab. Worüber eigentlich genau abgestimmt wird, kann hier nachgelesen werden: Amtliche Information zum Volksentscheid über die Einführung des Wahlpflichtbereichs Ethik/Religion (PDF).

  • Informationen zum Thema hat die Heinrich Böll Stiftung zusammengetragen: “Religionsunterricht in der Schule: ProReli oder ProEthik?“.
  • Wer verfolgen will, wie sich auf Twitter zum Volksentscheid geäußert wird, der kann dies über die Live Suche bei Twitter tun. Die beiden Hashtags sind: #proreli und #proethik. Am einfachsten ist jedoch, wenn man über die erweiterte Suche geht und über “OR” beide Suchbegriffe in das Suchfeld eingibt oder diesem Link folgt: proreli OR proethik (Twitter Search).
  • Sowohl ProReli als auch ProEthik twittern zum Volksentscheid und zwar hier: @ProReli und @ProEthik.
  • Was die Presse zum Volksentscheid berichtet, findet man über die erweiterte Google-News-Suche: ProReli OR ProEthik (Google News).

Update 27.4.2009

Nach Auszählung der Stimmen ist seit gestern abend klar, dass die Initiative ProReli doppelt verloren hat. Sie scheiterte nicht nur an der erforderlichen Mindestzahl der abgegebenen Stimmen (Quorum), sondern auch Votum derjenigen, die sich am Volksentscheid beteiligt haben.

Eine dritte Möglichkeit stand leider nicht zur Wahl: eine konfessionsfreie Religionskunde.

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