Döner ja - Moschee nein - wie tolerant wollen wir sein?
29. August 2007 von kp
unter diesem Titel stand eine Sendung von “hart aber fair“. Es diskutierten (bereits im Mai 2007, dennoch nicht veraltet):
- Uwe Schünemann (Innenminister Niedersachsen, CDU)
- Michel Friedman (früherer stellvertretende Vorsitzende des Zentralrats der Juden)
- Ekin Deligöz (Bundestagsabgeordnete, Die Grünen)
- Ayten Kilicarslan (Diplompädagogin, Wirtschaftswissenschaftlerin und Vorstandsmitglied in der Ditib) und
- Thomas Schirrmacher, Theologe und Religionswissenschaftler (Quelle: Wikipedia.
Die Sendung kann online beim WDR angesehen werden und ist 97 Minuten lang. Es gibt die Möglichkeit, die einzelnen “Kapitel” direkt anzuwählen.
Neben Fragen, wie Kruzifix und Kopftuch wurden auch Themen wie “gute Moschee” (Hinterhof?) und “schlechte Moschee” (offen sichtbar?) diskutiert sowie Konvertierung und Religionsfreiheit.
Da ich in den letzten Wochen bereits mehrfach das Spektrum des “Evangelikalen Christentums” thematisiert habe hier - auch wenn es hier etwas Off Topic ist und dieser Blog kein Watchblog Evangelikales Christentum ist - ein paar Worte zu Thomas Schirrmacher.
Thomas Schirrmacher gehört der Deutschen Evangelischen Allianz an, die Ihrerseits Teil der Lausanner Bewegung ist. Verheiratet ist er mit Christine Schirrmacher (Institut für Islamfragen der Deutschen Evangelischen Allianz). Einer der Wahlprüfsteine der Deutschen Evangelischen Allianz bei der letzten Bundestagswahl war:
Welche Bedeutung für die staatliche Gesetzgebung messen Sie heute der christlichen Ethik und dem jüdisch-christlichen Gottesverständnis zu? Sind Sie bereit, Gesetzesvorhaben danach zu beurteilen, ob sie mit den biblischen Grundlagen und dem christlichen Menschenbild übereinstimmen?
Fazit:
Insgesamt durchaus immer noch sehenswert.
Unklar blieb mir jedoch, ob Herr Schirrmacher als Religionswissenschaftler oder als Evangelikaler Christ dort war und ob Herr Friedman als Vertreter des Judentums dort war oder als Moderator und Kolumnist oder als Privatperson. Auch bei Ayten Kilicarslan blieb mir unklar, ob Sie als muslimische Frau da war oder als Vertreterin von Ditib.