Evangelisation in Ungarn war Grund für Ende des Kommunismus
29. September 2007 von kp
… dieser Ansicht ist Kalman Meszaros, Präsident des ungarischen Baptistenbundes. Der evangelikale Nachrichtendienst idea, Presseportal der Deutschen Evangelischen Allianz, schreibt:
Im Juli 1989 seien in einem Budapester Stadion 40.000 der über 100.000 Besucher dem Aufruf Grahams gefolgt und hätten öffentlich bekannt, Christen werden zu wollen. (…) Dieser geistliche Aufbruch habe zu Veränderungen im politischen System Ungarns geführt. Das Land sei das erste im ehemaligen Ostblock gewesen, in dem die Demokratiebewegung Fuß gefasst habe. Andere Länder seien anschließend „wie Dominosteine“ vom Kommunismus abgefallen.
Bereits früher ist der ungarische Baptistenbund und sein Präsident durch ein - sagen wir - seltsames religiös-selektives Verständnis aufgefallen.
Auf der Website des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden liest man:
“Wir Baptisten sind die einzige Konfession, die sich unter diesem Volk etablieren konnte”, sagte Meszaros.
und bei der European Baptist Federation heißt es:
Als einzige Kirche in Ungarn sei man auch unter der ethnischen Minderheit der Sinti- und Roma aktiv.
Da hat Herr Meszaros doch glatt z.B. die katholische Diözese in Pecs und die Ungarische Reformierte Kirche entweder übersehen oder vergessen oder ist der Auffassung, dass weder die Katholische Kirche noch die Ungarische Reformierte Kirche Konfessionen sind.