Tsechus - Buddhistische Feste in Bhutan
18. November 2007 von kp
Tsechus sind örtliche bzw. regionale bhutanesische Feste des Tibetischen Buddhismus. Das Wort vor Tsechu verweist immer auf den Ort, an dem das Fest stattfindet. Je nach Region und Ort finden diese in der Regel zwei Mal im Jahr an dem zehnten Tag eines festgelegten Monats statt.

Die mehrere Tage dauernden regionalen Feiertage, Zeremonien und Rituale werden immer in der Nähe eines Heiligtums gefeiert. Im Zentrum steht vor allem Guru Rinpoche - auch unter dem Namen “Padmasambhava” = “der aus dem Lotos geborene” - bekannt, der große Lehrer des Tibetischen Buddhismus, der den Budhdismus nach Bhutan brachte.
Um die Ankunft und die Arbeit des Padmasambhava im Königreich Bhutan ranken sich viele Mythen, Sagen und Legenden, die als Maskentänze von den Mönchen dargestellt werden. Jeder dieser Tänze geht auf Guru Rinpoche zurück und wurde ihm - so der Glaube - durch den Buddha Amithaba in einer Offenbarung übermittelt.
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