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	<title>Kommentare zu: (Religions) Wissenschaftliches Twittern - geht das &#252;berhaupt?</title>
	<link>http://www.religionswissenschaft.info/2009/03/14/religions-wissenschaftliches-twittern-geht-das-ueberhaupt/</link>
	<description>Nachrichten aus Religionen und Religionswissenschaft</description>
	<pubDate>Sat, 11 Feb 2012 10:57:48 +0000</pubDate>
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	<item>
		<title>Von: kp</title>
		<link>http://www.religionswissenschaft.info/2009/03/14/religions-wissenschaftliches-twittern-geht-das-ueberhaupt/#comment-1282</link>
		<author>kp</author>
		<pubDate>Sat, 14 Mar 2009 18:03:33 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.religionswissenschaft.info/2009/03/14/religions-wissenschaftliches-twittern-geht-das-ueberhaupt/#comment-1282</guid>
		<description>Auf den ersten Blick bietet Twitter tats&#228;chlich "nur" die M&#246;glichkeit Kurznachrichten in 140 Zeichen zu senden und scheint deswegen nicht besonders spannend und f&#252;r viele ist Twitter einfach nur ein gro&#223;er Spa&#223;.

Es hei&#223;t ja oft "Twitter ist, was man draus macht" und was draus gemacht werden kann bietet durchaus mehr, als das blo&#223;e Twittern von Links oder das Verweisen auf B&#252;cher - was ich &#252;brigens durchaus wichtig finde, auch wenn sich das jetzt anders anh&#246;rt.

Welches Potenzial Twitter (mal generell gesprochen) hat, zeigte sich unter anderem beim &lt;a hreft="http://www.twestival.com"&gt;Twestival&lt;/a&gt;.  Eine weitere interessante M&#246;glichkeit ist das Konferenztwittern. Hier macht es dann nicht eine einzelne Kurznachricht, sondern die Summe der Tweets der Teilnehmer und je nachdem, wie hoch der Zahl derjenigen ist, die Twittern bekommt man schon einen recht guten &#220;berblick. Es wurden auch schon die ersten Interviews &#252;ber Twitter gef&#252;hrt und und und.

Einen Punkt hatte ich oben gar nicht angesprochen: Twitter als Informationskanal f&#252;r einen selber. Das ist in manchen Bereichen jetzt schon sinnvoll und je nachdem kann man sogar ein gezieltes Monitoring betreiben.

Zum dritten Punkt: Das Darstellen von Religionen ist sicherlich ein Punkt, andere sind aber auch: Was motiviert Menschen z.B. Buddhistische Weisheiten, Tageslosungen, Bibelzitate u.a.m. zu twittern? Ist es der "Spa&#223;" oder "Mission"? Hier w&#228;re es dann weniger das Darstellen von Religionen im Web (daf&#252;r ist sicher Twitter ungeeignet), sondern eher das Beobachten und Erforschen der Selbstdarstellung von Religionen. Ebenso k&#246;nnte man sich, so als Langzeitstudie anschauen, wie sich dort die Followerzahlen entwickeln und daraus versuchen etwas abzuleiten. Aber ich greife jetzt schon zu weit vor...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Auf den ersten Blick bietet Twitter tats&#228;chlich &#8220;nur&#8221; die M&#246;glichkeit Kurznachrichten in 140 Zeichen zu senden und scheint deswegen nicht besonders spannend und f&#252;r viele ist Twitter einfach nur ein gro&#223;er Spa&#223;.</p>
<p>Es hei&#223;t ja oft &#8220;Twitter ist, was man draus macht&#8221; und was draus gemacht werden kann bietet durchaus mehr, als das blo&#223;e Twittern von Links oder das Verweisen auf B&#252;cher - was ich &#252;brigens durchaus wichtig finde, auch wenn sich das jetzt anders anh&#246;rt.</p>
<p>Welches Potenzial Twitter (mal generell gesprochen) hat, zeigte sich unter anderem beim <a hreft="http://www.twestival.com">Twestival</a>.  Eine weitere interessante M&#246;glichkeit ist das Konferenztwittern. Hier macht es dann nicht eine einzelne Kurznachricht, sondern die Summe der Tweets der Teilnehmer und je nachdem, wie hoch der Zahl derjenigen ist, die Twittern bekommt man schon einen recht guten &#220;berblick. Es wurden auch schon die ersten Interviews &#252;ber Twitter gef&#252;hrt und und und.</p>
<p>Einen Punkt hatte ich oben gar nicht angesprochen: Twitter als Informationskanal f&#252;r einen selber. Das ist in manchen Bereichen jetzt schon sinnvoll und je nachdem kann man sogar ein gezieltes Monitoring betreiben.</p>
<p>Zum dritten Punkt: Das Darstellen von Religionen ist sicherlich ein Punkt, andere sind aber auch: Was motiviert Menschen z.B. Buddhistische Weisheiten, Tageslosungen, Bibelzitate u.a.m. zu twittern? Ist es der &#8220;Spa&#223;&#8221; oder &#8220;Mission&#8221;? Hier w&#228;re es dann weniger das Darstellen von Religionen im Web (daf&#252;r ist sicher Twitter ungeeignet), sondern eher das Beobachten und Erforschen der Selbstdarstellung von Religionen. Ebenso k&#246;nnte man sich, so als Langzeitstudie anschauen, wie sich dort die Followerzahlen entwickeln und daraus versuchen etwas abzuleiten. Aber ich greife jetzt schon zu weit vor&#8230;</p>
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		<title>Von: Christian Schenk</title>
		<link>http://www.religionswissenschaft.info/2009/03/14/religions-wissenschaftliches-twittern-geht-das-ueberhaupt/#comment-1281</link>
		<author>Christian Schenk</author>
		<pubDate>Sat, 14 Mar 2009 17:00:45 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.religionswissenschaft.info/2009/03/14/religions-wissenschaftliches-twittern-geht-das-ueberhaupt/#comment-1281</guid>
		<description>Um die angesprochenen Fragen kl&#228;ren zu k&#246;nnen, sollte man vermutlich eingrenzen, wozu Twitter dient. Tats&#228;chlich bietet es "nur" die M&#246;glichkeit kurze Nachrichten zu ver&#246;ffentlichen, die wahlweise Antworten auf andere Nachrichten sein k&#246;nnen. Um m&#246;glicherweise interessante Nachrichten mit zu bekommen, kann man andere Benutzer verfolgen/abonnieren.

Diese Grundfunktionalit&#228;t noch um ein paar Spielereien erweitert ergibt dann Twitter. Kurz um eine Plattform mit Hilfe derer man (Kurz-)Nachrichten aufschnappen kann die von Quellen kommen, von denen man meint, das sie interessant sein k&#246;nnten.

Um mit diesem knappen Umriss auf die drei Punkte zu kommen, dachte ich dazu eben folgendes. Eine Vernetzung von Wissenschaftlern ist vermutlich nur begrenzt m&#246;glich. Verstehe ich Vernetzung nicht nur als blo&#223;e Angabe der Verbindung zwischen zwei Twitter-Benutzern (jeweils als "Follower") sondern zus&#228;tzlich als einen Austausch von Informationen, dann kann ich mir das &#252;ber Twitter nicht so richtig vorstellen. Zwar wird &#252;ber Twitter wohl auch durch das fortlaufende Antworten auf Nachrichten quasi eine Unterhaltung gef&#252;hrt, aber das erscheint mir m&#252;&#223;ig.

Eine Popularisierung religionswissenschaftlicher Themen kann ich mir da schon eher vorstellen. Trotz der sehr kurzen Nachrichten sind doch zumindest Hinweise auf interessante Informationsquellen m&#246;glich. Erscheint beispielsweise eine besondere wissenschaftliche Arbeit, die man - aus verschiedenen Gr&#252;nden - publik machen m&#246;chte, ist dies &#252;ber Twitter leicht m&#246;glich. Vorausgesetzt es gibt f&#252;r das eigene Benutzerprofil genug Follower (Interessierte), gelangt die Nachricht schnell zu vielen Menschen.

Zum dritten Punkt kann ich vermutlich nichts sagen, da ich nicht genau wei&#223;, was als religionswissenschaftliche Quelle gelten w&#252;rde. Vielleicht um zu forschen, wie die Menschen im Internet Religion darstellen? In diesem Fall scheinen Blogs vielleicht eher geeignet, da sie mehr Platz f&#252;r Erkl&#228;rungen bieten und nicht - wie bei Twitter - auf 140 Zeichen pro Nachricht beschr&#228;nkt sind.

Naja, so oder so, warte ich einfach mal auf den Folgeartikel...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Um die angesprochenen Fragen kl&#228;ren zu k&#246;nnen, sollte man vermutlich eingrenzen, wozu Twitter dient. Tats&#228;chlich bietet es &#8220;nur&#8221; die M&#246;glichkeit kurze Nachrichten zu ver&#246;ffentlichen, die wahlweise Antworten auf andere Nachrichten sein k&#246;nnen. Um m&#246;glicherweise interessante Nachrichten mit zu bekommen, kann man andere Benutzer verfolgen/abonnieren.</p>
<p>Diese Grundfunktionalit&#228;t noch um ein paar Spielereien erweitert ergibt dann Twitter. Kurz um eine Plattform mit Hilfe derer man (Kurz-)Nachrichten aufschnappen kann die von Quellen kommen, von denen man meint, das sie interessant sein k&#246;nnten.</p>
<p>Um mit diesem knappen Umriss auf die drei Punkte zu kommen, dachte ich dazu eben folgendes. Eine Vernetzung von Wissenschaftlern ist vermutlich nur begrenzt m&#246;glich. Verstehe ich Vernetzung nicht nur als blo&#223;e Angabe der Verbindung zwischen zwei Twitter-Benutzern (jeweils als &#8220;Follower&#8221;) sondern zus&#228;tzlich als einen Austausch von Informationen, dann kann ich mir das &#252;ber Twitter nicht so richtig vorstellen. Zwar wird &#252;ber Twitter wohl auch durch das fortlaufende Antworten auf Nachrichten quasi eine Unterhaltung gef&#252;hrt, aber das erscheint mir m&#252;&#223;ig.</p>
<p>Eine Popularisierung religionswissenschaftlicher Themen kann ich mir da schon eher vorstellen. Trotz der sehr kurzen Nachrichten sind doch zumindest Hinweise auf interessante Informationsquellen m&#246;glich. Erscheint beispielsweise eine besondere wissenschaftliche Arbeit, die man - aus verschiedenen Gr&#252;nden - publik machen m&#246;chte, ist dies &#252;ber Twitter leicht m&#246;glich. Vorausgesetzt es gibt f&#252;r das eigene Benutzerprofil genug Follower (Interessierte), gelangt die Nachricht schnell zu vielen Menschen.</p>
<p>Zum dritten Punkt kann ich vermutlich nichts sagen, da ich nicht genau wei&#223;, was als religionswissenschaftliche Quelle gelten w&#252;rde. Vielleicht um zu forschen, wie die Menschen im Internet Religion darstellen? In diesem Fall scheinen Blogs vielleicht eher geeignet, da sie mehr Platz f&#252;r Erkl&#228;rungen bieten und nicht - wie bei Twitter - auf 140 Zeichen pro Nachricht beschr&#228;nkt sind.</p>
<p>Naja, so oder so, warte ich einfach mal auf den Folgeartikel&#8230;</p>
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