In den vergangenen Monaten hatte ich mich bereits hier und hier mit dem Thema Konkordatslehrstühle beschäftigt und berichtet, dass fünf Professoren für Philosophie die Verfassungsmäßigkeit der Konkordatslehrstühle in Bayern vor Gericht klären lassen wollen.
Laut einer Pressemeldung der Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft (GEW Bayern) vom 2.6.2008 haben inzwischen sieben Professoren am zuständigen Verwaltungsgericht Ansbach einen
“Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung gegen das derzeit laufende Berufungsverfahren für den Konkordatslehrstuhl für Praktische Philosophie an der Universität Erlangen-Nürnberg erhoben”
haben.
Was ist überhaupt ein Konkordatslehrstuhl?
Ein „Konkordatslehrstuhl“ ist ein Lehrstuhl, der nicht an einer theologischen Fakultät angesiedelt ist, bei dessen Besetzung die Katholische Kirche jedoch ein Mitspracherecht hat. Grundlage der Konkordatslehrstühle sind die Staatskirchenverträge (Konkordate), die zwischen dem Vatikan bzw. einem Bistum und den einzelnen Bundesländern abgeschlossen wurden. Konkordatslehrstühle findet man vor allem in Bayern, wo es zur Zeit 21 sind. Sie befinden sich vor allem in den Fachgebieten Pädagogik, Politikwissenschaft, Soziologie und Philosophie.
Die Kläger des aktuellen Verfahrens sind
- Prof. Dr. Ulla Wessels (Saarbrücken),
- Prof. Dr. Christoph Fehige (Konstanz),
- Prof. Dr. Franz Josef Wetz (Gießen),
- PD Dr. Alexander von Pechmann (München),
- PD Dr. Thomas Mohrs (Passau),
- Dr. Michael Schmidt-Salomon (Butzweiler) und
- Dr. Edgar Dahl (Wettenberg).
Die Kläger sehen sich durch die Konkordatsbindung des zu besetzenden Lehrstuhls für Praktische Philosophie an Universität Erlangen-Nürnberg in
“ihrem verfassungsmäßigen Recht gehindert (…), auf den Lehrstuhl berufen zu werden (…) und sind, trotz fachlicher Befähigung und Qualifikation, von Vornherein von der Bewerbung ausgeschlossen, da sie nicht der katholischen Glaubensgemeinschaft angehören.”
Pressemeldung der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Bayern weiterlesen bei Bildungsklick: Klage gegen Konkordatslehrstuhl
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Die Mönche der österreichischen Abtei Heiligenkreuz haben ihre gregeorianischen Gesänge auf YouTube gestellt und jetzt einen Plattenvertrag erhalten. Heute.de berichtet: Die YouTube-Mönche aus dem Wienerwald. Zum Titel des Heute-Berichts verkneife ich mir jeden Kommentar.
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und:
Ich wundere mich seit der Zusammenstellung dieser ReligioSplitter darüber, dass die “Politischen Inkorrekten” mit ihrem Blog wieder in Google News geführt werden und verweise - ausnahmsweise in dieser Reihe - auf einen Blogpost des freien Journalisten Ramon Schack: “Sondermeldung: PI-News.net: Ramon Schack im Gespräch mit dem Bundestagsabgeordneten Sebastian Edathy“.
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Die katholische Kirche Sagrat Cor in Barcelona wurde in der Zeit von 1902 bis 1961 erbaut. Vorbild des “Temple expiatori del Sagrat Cor” (Herz-Jesu-Sühnekirche) - wie die Kirche vollständig heißt - war die Basilique du Sacré-Cœur in Paris.
Ihr mittlerer Kirchturm wird von einer bronzenen Christusstatue mit weit geöffneten Armen gekrönt; gebaut wurde sie von dem katalanischen Architekten Enric Sagnier i Villavecchia.
weiter lesen: 360 Panorama der Kirche Sagrat Cor in Barcelona
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Auf der Social Media (s.u.) Plattform “Facebook” startete am 2. Juni 2008 die Gruppe “Faithbook”. Initiiert wurde Faithbook von The Movement for Reform Judaism, unterstützt vom Muslim Institute (Link folgt).
Erklärtes Ziel von Faithbook ist der Kampf gegen den religiösen Extremismus und dessen Erscheinungsformen, vor allem und gerade unter den Bedingungen des Web 2.0, sowie die Förderung des interreligiösen Dialogs:
weiter lesen: Faithbook - Interreligiöser Dialog 2.0
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via Yggdrasil
Im Wintersemesster 2008/2009 startet mit “Transkulturelle Studien” ein neuer Masterstudiengang an der Uni Bremen.
Am Studiengang beteiligt sind die folgenden Institute:
Während des Masters ist eine Schwerpunktbildung in Religionswissenschaft möglich.
Eine Informationsveranstaltung findet am 18. Juni um 12.15 Uhr im SFG 0140 statt. Bewerbungsschluss ist der 15. Juli 2008
Weitere Informationen: Master Transkulturelle Studien
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Die Marburger Religionswissenschaft und die Religionskundliche Sammlung in Marburg bieten in Zusammenarbeit mit dem Rathaus der Stadt Marburg ein vielversprechendes Begleitprogramm zur laufenden Ausstellung “Tibet in Marburg” an: Die Marburger Tibetwochen (16. bis 27. Juni 2008).
Hier seien nur einige der Vorträge und Veranstaltungen erwähnt:
- Thangkas - gemacht für die Ewigkeit? Konservierung und Restaurierung tibetischer Kulturschätze. Workshop und Vortrag mit der Diplom-Restauratorin Ute Griesser (Köln)
- Vortrag: Aggressivität und Erotik in der Meditation des tantrischen Buddhismus. Dr. Peter Gäng (Indologie, Berlin)
- Vortrag: Landschaft ist mehr als das Auge sieht. Geomantie und Klosterarchitektur in Tibet.PD Dr. Ulrike Roesler (Indologie/Tibetologie, Freiburg)
Die Marburger Tibetwochen beginnen - nach der Eröffnung - mit der feierlichen Präsentation des Ausstellungskataloges von Tibet in Marburg, veröffentlicht beim Diagonal Verlag.
In der zweiten Woche werden tibetische Lamas ein Avalokiteshvara-Sandmandala erstellen, das nach der Abschlusszeremonie wieder aufgelöst wird.
Termine und weitere Informationen bei der Marburger Religionswissenschaft.
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