“Religion Underground – Netzwerke im Untergrund” ist das Thema des diesjänrigen Symposiums der Studierenden der Religionswissenschaft. Vier Tage wird in Bayreuth diskutiert und referiert über
“sichtbare und unsichtbare Religionen, säkulare Religiosität, untergründige Informationsnetzwerke und die unscheinbare Religionswissenschaft selber (…) Allgemein wird damit also die Frage der Informalität von Religion und Religionswissenschaft in den Raum geworfen.
Wie sind jene Religionen organisiert, deren Strukturen gar nicht oder nur in informellen Netzwerken sichtbar sind – also untergründig agieren? Kann die Religionswissenschaft diese Gruppierungen überhaupt für den wissenschaftlichen Diskurs greifbar machen? Wieweit gehen diesbezüglich die Kompetenzen des Faches? Und in welchem Maße werden diese Kompetenzen überhaupt in der Öffentlichkeit wahrgenommen?
Diese Überlegungen werfen wiederum die Frage auf, wie sich die Religionswissenschaft selber organisieren kann um ihrer marginalen Rolle in der öffentlichen Religionsdebatte zu entkommen und weiterhin ihre Bedeutung als eigenständige Disziplin zu stärken. Reichen vorhandene Netzwerke wie Yggdrasil für die fachinterne Debatte aus? Ist es sinnvoll verstärkt den transdisziplinären Diskurs zu suchen? Kann die Religionswissenschaft über den universitären Raum hinaus ihren Einfluss stärken? Oder ist sie zu sehr im Untergrund um sich ihren Platz im öffentlichen und wissenschaftlichen Leben zu erkämpfen?”
Es warten also interessante Themen, spannende Fragen und viel Raum für Vernetzung.
Bereits jetzt und bis zum 20. April 2011 können Vorträge und Workshopthemen eingereicht werden. Weitere Informationen rund um das 18. Studierendensymposium gibts auf der Website des Symposiums “Religion Underground – Netzwerke im Untergrund”.