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Über die Businessplattform XING erreichte mich der folgende Aufruf von Robert Kötter, Religionswissenschaftler und Autor des Buches “Soko Gakkai International - Deutschland“, den ich hier gerne weitergebe:

“Video-Boschaften für angehende Religionswissenschaftler:

Für ein Tages-Workshop in Bochum suche ich KollegInnen, die Religionswissenschaft studiert haben und jetzt außerhalb der Uni arbeiten. Ich möchte mit den Studierenden “Wege in den Job” diskutieren und fände es super, ein paar Beispiele präsentieren zu können getreu dem Motto: Best Practice!

Am liebsten hätte ich das als Videobotschaft, in dem Ihr Euch kurz vorstellt und Euren Weg vom Studium in den Job beschreibt. Vor allem ist interessant, wie Ihr unser Fach nutzen konntet und was es Euch heute noch bringt. Wer keine Videobotschaft mehr hinkriegt, darf mir auch sehr gerne einen kurzen Text schicken, den ich dann nutzen würde.

Ich freue mich auf Eure Unterstützung,

liebe Grüße aus Bonn,
Robert Kötter
kontakt (at) robertkoetter (punkt) de
Zweirat.de

via lifePR

(lifepr) Deidesheim, 30.03.2009 - Der Religionswissenschaftler Michael Blume ist mit dem SciLogs-Preis 2009 für hervorragendes Bloggen zu Themen der Wissenschaft ausgezeichnet worden. Die Teilnehmer der am vergangenen Wochenende im pfälzischen Deidesheim tagenden SciLogs-Konferenz wählten den 32-jährigen Forscher auf Vorschlag des belgischen Wissenschaftsjournalisten Reinout Verbeke zum Preisträger des Jahres 2009.

Blumes Weblog “Natur des Glaubens” thematisiere mit den Möglichkeiten des so genannten Web 2.0 kompetent und aktuell die Erforschung der biologischen Wurzeln von Religiosität.

Weiter lesen bei lifePR: Religionswissenschaftler Michael Blume mit Scilogs-Preis 2009 ausgezeichnet

Die Fachschaft (FS) Religionswissenschaft in Münster sieht ihr Fach und damit die Ausbildung von Religionswissenschaftlern zunehmend gefährdet. Folgend die Stellungnahme der FS im Wortlaut:

Wir, die Studierende der Religionswissenschaft, treten für den Erhalt unseres Faches an der WWU Münster ein. Es geht um den 2-Fach-Bachelor (B.A.) Religionswissenschaft, mittlerweile die einzige Möglichkeit das Fach in Münster zu studieren. Leider stellt es sich uns so dar, dass der Fortbestand des B.A. Religionswissenschaft massiv gefährdet ist.

Für den Erhalt des Studienganges ist es unabdingbar eine zusätzliche Wissenschaftliche Mitarbeiterstelle einzurichten. Bisher konnten sich die verantwortlichen Stellen nicht einigen, diese zu finanzieren und verwiesen bislang auf die Finanzierung aus Studiengebühren. Dieser Weg ist jedoch ausgeschlossen, da die Studiengebühren nicht für die Grundsicherung der Lehre verwendet werden dürfen. Die angekündigten Gespräche aller Parteien zur Lösung des Problems haben bis jetzt noch nicht stattgefunden. Die Zeit drängt, die Planung für das Wintersemester rückt näher und damit auch die notwendige Entscheidung über eine Fortführung des Studienganges.

Es ist ein skandalöser Zustand, dass eine Universitätleitung, die ein Exzellenzcluster „Religion und Politik in Vormoderne und Moderne“ eingerichtet hat, scheinbar keinen Wert auf die Ausbildung von Religionswissenschaftlern legt.

Unser Anliegen ist es, den verantwortlichen Stellen zu zeigen, dass die Religionwissenschaft einen starken Rückhalt an den Hochschulen und in der Gesellschaft hat und auf eine baldige Klärung der Situation zu drängen. Wir rufen Sie dazu auf sich für den Erhalt des Studiengangs Religionswissenschaft in Münster auszusprechen und uns durch einen Kommentar auf dieser Seite zu unterstützen!

Zum Blog der Fachschaft Religionswissenschaft Münster

ist der Titel einer internationalen Tagung über Dionysos, dem griechischen Gott des Weines und der Ekstase.

Vom 25. bis 28. März tagen Altertumsforscher aus acht Ländern im Berliner Pergamommuseum und diskutieren verschiedene Lesarten und Interpretationen dieses Gottes der Antike.

Konzipiert und organisiert wird die Tagung von Professorin Dr. Renate Schlesier vom Institut für Religionswissenschaft der Freien Universität Berlin, Leiterin des Forschungsprojekts “Der differente Gott. Konstruktionen des Dionysos in der Moderne”.

Die Tagung steht auch im Kontext zweier Ausstellungen, die von November 2008 bis Juni 2009 im Berliner Pergamommuseum gezeigt werden:

  • “Dionysos – Verwandlung und Ekstase” und
  • “Die Rückkehr der Götter. Berlins verborgener Olymp”

Weitere Informationen und Programm der Dionysos-Tagung.

Das Frühlings- und Neujahrsfest Nowruz wird von allen iranischen Völkern unabhängig von der jeweiligen religiösen Zugehörigkeit gefeiert und ist eines der ältesten Feste des iranischen Kulturraums. Gefeiert wird Nowruz seit mehr als 2500 Jahren. Das Neujahr beginnt exakt zur Frühlingstag- und Nachtgleiche und wird entsprechend für jedes Jahr neu berechnet. In diesem Jahr war die Frühlingstag- und Nachtgleiche am 20. März um 12:44 Uhr Mitteleuropäischer Zeit.

Das Wort Nowruz (andere Schreibweisen sind Newrooz, Norooz, Nevroz) stammt aus dem Pahlawi und bedeutet “der neue Tag”. Als “Fest der Gemeinschaft und des Lebens” markiert es den Sieg des Lichtes über die Finsternis, des Guten über das Böse, des Frühlings über den Winter.

weiter lesen: Happy New Year - Iranische Völker feiern Neujahr

REMID-Pressemeldung:

Mit einem öffentlichen Festakt am 22. Mai und einer Fachtagung am 23. Mai feiert der Religionswissenschaftliche Medien- und Informationsdienst (REMID) e.V. in Marburg sein 20jähriges Bestehen.

Der Marburger Verein REMID bietet Informationen über Religionen und religiöse Bewegungen von einem religionswissenschaftlichen und damit sachlich-neutralen Standpunkt.

Seit 20 Jahren fördert REMID durch zahlreiche Projekte, Veranstaltungen und Veröffentlichungen das Wissen über Religionen und damit das gegenseitige Verstehen. In dem REMID-Projekt ” Lernwerkstatt Weltreligionen”, einem Angebot für Schulen und Jugendgruppen, wird Sensibilität und Verständnis gegenüber fremden Religionen und Kulturen vermittelt. Mit “Kurzinformation Religion” veröffentlicht der Verein regelmäßig kompetente Einführungen in Religionen und Religionsgemeinschaften. Besonders hervorzuheben ist ein in Deutschland einzigartiges Archiv, in welchem Periodika und graue Literatur gesammelt und zugleich die aktuelle Religionsgeschichte Deutschlands dokumentiert wird.

Im Rahmen des öffentlichen Festaktes wird Prof. Dr. Christoph Bochinger (Prof. für Religionswissenschaft, Universität Bayreuth) die Festrede zum 20jährigen Bestehen von REMID halten.

Die Feier findet in den Räumlichkeiten der Neuen Kanzlei in Marburg, in dem auch das Fachgebiet Religionswissenschaft und die Religionskundliche Sammlung untergebracht sind, am 22. Mai ab 19 Uhr statt.

Am gleichen Ort veranstaltet REMID am 23. Mai ab 14 Uhr eine öffentliche Fachtagung zum Thema „Das Verhältnis von Religion(en) und Inszenierung / Religion als Inszenierung am Beispiel des Weltjugendtages in Köln“. Referenten sind u.a. Dr. Hubert Mohr (Religionswissenschaft Bremen).

Daten:

REMID wurde im März 1989 in Marburg gegründet. Der Verein hat 170 Mitglieder; Der Vorstand besteht aus sechs Personen. Für sein Engagement wurde REMID 2005 vom Bündnis für Demokratie und Toleranz ausgezeichnet. Die Geschäftsstelle befindet sich in der Universitätsstraße 55 in Marburg. Das Archiv mit 180 Periodika verschiedener Religionsgemeinschaften befindet sich in der Religionskundlichen Sammlung.

Kontakt:

Kontakt: Sarah Jahn (Beisitzerin im Vorstand von REMID), Tel. 0162 / 6510754
E-Mail: jahn at remid punkt de, Web: REMID

Twitter (Erläuterungen z.B. hier und hier) wird oft als “das neue große Ding” gefeiert und (vor allem bloggende) Wissenschaftler sind in den letzten Monaten verstärkt auch auf Twitter aktiv. Deutlich wurde das durch die Liste twitternder Wissenschaftler, die Marc Scheloske von der Wissenswerkstatt dankenswerterweise zusammengestellt hat.

Worüber sicherlich weiter zu diskutieren ist sind folgende Fragestellungen:

  • Was oder wer ist überhaupt ein twitternder Wissenschaftler?
  • Was sind wissenschaftlich-relevante Tweets (Tweets nennt man die maximal 140-Zeichen umfassenden Nachrichten auf Twitter), kann es sie überhaupt geben?
  • Kann es insgesamt ein “akademisches Microblogging” geben, wie könnte das aussehen und müsste man es vielleicht sogar von einem “wissenschaftlichen” Microblogging” - sofern es das geben kann - abgrenzen?
  • Und schließlich: geht es vielleicht gar nicht um “wissenschaftliche Relevanz”, sondern Öffentlichkeitsarbeit einerseits und Vernetzung von Wissenschaftlern aus unterschiedlichen Bereichen andererseits?

Als ich vor wenigen Tagen mit rw_info mein Twitter-Experiment startete, hatte ich (und habe ich nach wie vor) weniger ein explizites (religions)wissenschaftliches Micro-Blogging im Sinn, sondern sah dies eher als Gelegenheit (tagesaktuelle) Kurzmeldungen aus den Religionen aus diesem Blog auszulagern und natürlich via Twitter wiederum auf eigene Blogeinträge zu verweisen.
weiter lesen: (Religions) Wissenschaftliches Twittern - geht das überhaupt?

Die neue Ausgabe 4/2009 von “Gehirn und Geist” wartet mit Artikeln zum Gedächtnis, zur systemischen Therapie, Gewaltforschung und Glück auf. Das Titelthema jedoch ist Evolutionsforschung der Religiosität. Der Stand der Evolutionsforschung wird im Beitrag “Homo religiosus” erläutert.  Weitere Beiträge drehen sich um die Frage, warum Amerikaner anders glauben und um “Sinn und Unsinn des Glaubens”. Außerdem gibt es eine Bewertung des 2008 erschienen Buches “Gott, Gene und Gehirn. Warum Glaube nützt. Zur Evolution der Religiosität”. Beteiligt an dieser Ausgabe von “Gehirn und Geist” war auch der Religionswissenschaftler Dr. Michael Blume.

Weiter lesen und Probekapitel bei “Natur des Glaubens | Zum Glauben geboren” (Chronologs) und im Blog von Michael Blume.

Die ICANN (Internet Corporation for Assigned Names and Numbers) berät derzeit über neue generische Top-Level-Domains. In der Diskussion sind neben Städten (.berlin, .graz) auch Religionszugehörigkeiten. Diese neuen Top-Level-Domains würden dann z.B. .buddhist, .catholic oder .islam heißen.

Nun ist die Einführung solcher TLDs an sich und auf den ersten Blick gar keine schlechte Idee; allerdings gibt es bei der ganzen Angelegenheit und vor allem der praktischen Durchführung mindestens einen Haken: Top-Level-Domains müssen verwaltet werden und es gibt Richtlinien für die Vergabe.

weiter lesen: Religionen als Top-Level-Domains?

Buchcover Neue religiöse Bewegungen aus religionspsychologischer Perspektive
Mit der Neuerscheinung (Diagonal Verlag)

“Neue religiöse Bewegungen aus religionspsychologischer Perspektive” von Dr. Sebastian Murken

wird die “religionswissenschaftliche Erforschung der Mitgliedschaft in neuen religiösen Bewegungen auf eine theoretisch fundierte und empirisch begründete Basis” gestellt.

Maßgeblich war dabei eine religionspsychologische Perspektive. Das bedeutet:

zum einen die inhaltliche Anknüpfung an psychologische Erkenntnisse und Theorien, zum anderen die systematische Anwendung psychologischer Methoden, d. h. Forschungsinstrumente und Auswertungsverfahren.

Mit der religionspsychologischen Erforschung neuer religiöser Bewegungen in Deutschland wurde damit insofern Neuland betreten, als es weder vergleichbare Vorarbeiten noch theoretische Konzepte gibt, auf die aufgebaut werden konnte. Neben den vorgestellten Ergebnissen zum Phänomenbereich der neuen religiösen Bewegungen ist die vorlegte Arbeit damit auch ein Beitrag zur Standortbestimmung und Weiterentwicklung der Religionswissenschaft als Disziplin, indem ein theoretischer Baustein für eine konzeptionelle und methodische Erweiterung der Religionswissenschaft vorgelegt wird.

Dr. Sebastian Murken studierte Religionswissenschaft und Psychologie. Arbeit in einer psychosomatischen Fachklinik in Bad Kreuznach, Leiter der Forschungsgruppe Religionspsychologie an der Universität Trier. Projekte und Untersuchungen zu Zusammenhängen von Religion(en) und psychischer Gesundheit und zur Modellierung von “Religion” in religionpsychologischen Untersuchungen. Seit 2008 Honorarprofessor für Religionswissenschaft an der Universität Marburg. In akademischen Funktionen u. a. seit 1997 Mitglied im Vorstand der DVRW, 1989 Gründungsmitglied von REMID, seit 2001 Geschäftsführer der International Association for the Psychology of Religion.

Weitere Informationen zum Buch “Neue religiöse Bewegungen aus religionspsychologischer Perspektive” beim Diagonal Verlag Marburg.

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